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Serien | Kirche und Staat

Kirche und Staat sind in Deutschland nie sauber getrennt worden. Die Serie rekonstruiert tausend Jahre Verflechtung — von Canossa (1077) über die Kreuzzüge, den Investiturstreit, das Bismarcksche Kulturkampfgesetz (1871–1887), das Reichskonkordat (1933), bis zu den Staatsleistungen, die noch heute aus deutschen Steuermitteln an die beiden Großkirchen fließen. Wer den Befund kennt, versteht: Was als Kirchengeschichte erzählt wird, ist über weite Strecken Herrschaftsgeschichte.

Die Serie folgt dem Geld, den Verträgen und den Begriffen. Sie zeigt, wie aus dem Bürgerlichen Tod der Häretiker das moderne Strafrecht wurde, wie die Erfindung der Enteignung in der Säkularisation 1803 die Vermögensumverteilung des 19. Jahrhunderts vorprägte, wie Hitlers Konkordat von 1933 nach 1949 still als Bundesrecht weitergalt — und warum das Grundgesetz im Artikel 140 GG eine Weimarer Klausel von 1919 inkorporiert, die die Ablösung der Staatsleistungen verbindlich vorschreibt — und seit über hundert Jahren nicht eingelöst wird.

Im Hintergrund steht eine theologische Pointe, die selten ausgesprochen wird: Niemand kann zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Mt 6,24 / Lk 16,13). Was Vatikan, Reichskirche und Konkordatskirche über Jahrhunderte praktiziert haben, hat mit der Botschaft Jesu wenig zu tun — eine Kritik, die nicht modern ist, sondern aus dem Inneren des katholischen Imperiums kommt: Friedrich II. forderte 1245 die Rückkehr zu Armut und Heiligkeit der Urkirche.

Die Serie fragt nicht, ob jemand glaubt. Sie fragt, wer in dieser Geschichte Macht hatte, wer sie hat, wer dafür zahlt — und welche der Verträge, Privilegien und Strukturen aus dem Mittelalter, dem Kaiserreich und dem Dritten Reich heute, im 21. Jahrhundert, ungebrochen weiterwirken.

Serien | Kirche und Staat

Kirche und Staat sind in Deutschland nie sauber getrennt worden. Die Serie rekonstruiert tausend Jahre Verflechtung — von Canossa (1077) über die Kreuzzüge, den Investiturstreit, das Bismarcksche Kulturkampfgesetz (1871–1887), das Reichskonkordat (1933), bis zu den Staatsleistungen, die noch heute aus deutschen Steuermitteln an die beiden Großkirchen fließen. Wer den Befund kennt, versteht: Was als Kirchengeschichte erzählt wird, ist über weite Strecken Herrschaftsgeschichte.

Die Serie folgt dem Geld, den Verträgen und den Begriffen. Sie zeigt, wie aus dem Bürgerlichen Tod der Häretiker das moderne Strafrecht wurde, wie die Erfindung der Enteignung in der Säkularisation 1803 die Vermögensumverteilung des 19. Jahrhunderts vorprägte, wie Hitlers Konkordat von 1933 nach 1949 still als Bundesrecht weitergalt — und warum das Grundgesetz im Artikel 140 GG eine Weimarer Klausel von 1919 inkorporiert, die die Ablösung der Staatsleistungen verbindlich vorschreibt — und seit über hundert Jahren nicht eingelöst wird.

Im Hintergrund steht eine theologische Pointe, die selten ausgesprochen wird: Niemand kann zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Mt 6,24 / Lk 16,13). Was Vatikan, Reichskirche und Konkordatskirche über Jahrhunderte praktiziert haben, hat mit der Botschaft Jesu wenig zu tun — eine Kritik, die nicht modern ist, sondern aus dem Inneren des katholischen Imperiums kommt: Friedrich II. forderte 1245 die Rückkehr zu Armut und Heiligkeit der Urkirche.

Die Serie fragt nicht, ob jemand glaubt. Sie fragt, wer in dieser Geschichte Macht hatte, wer sie hat, wer dafür zahlt — und welche der Verträge, Privilegien und Strukturen aus dem Mittelalter, dem Kaiserreich und dem Dritten Reich heute, im 21. Jahrhundert, ungebrochen weiterwirken.

  • Frei, Teil 1 (frei)

    Jesus wollte keine Kirche und keinen Vatikan

    Die Kirche gilt für viele Menschen bis heute als natürliche Fortsetzung der Glaubenslehre Jesu. Genau das ist ein Irrtum. Zwischen Jesus und der Römisch-Katholischen Kirche mit ihrem Machtapparat und ihren Hierarchien gibt es keine gerade Verbindung, sondern ein auf Umwegen geschaffenes Konstrukt. Mehr lesen

  • Teil 2 (Lorely+)

    „Roma locuta, causa finita“ — Rom hat gesprochen, die Sache ist entschieden

    Die römisch-katholische Kirche ist nicht nur Religion. Sie ist Machtzentrum. Wer Rom verstehen will, muss Rom zuhören — dem Ton, in dem es seit Jahrhunderten über Staat, Fürsten und Getaufte spricht. Eine Zitatanalyse zur Eröffnung der Serie „Kirche und Staat". Mehr lesen

  • Teil 3 (Lorely+)

    Die Lehre Jesu und ihre Verfälschung

    Wenn Rom im Namen Jesu sprach, muss zuerst geklärt werden, wie Jesus selbst sprach. Eine Lektüre der Bergpredigt, der Weherufe gegen die religiösen Eliten und der Frage, wie aus einer Lehre der Umkehr eine Sprache der Oberhoheit werden konnte. Teil 2 der Serie „Kirche und Staat". Mehr lesen

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